Gebetsbrief

Anschreiben vom Gebetsbrief April 2026

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Impuls zum Gebetsbrief

 

Liebe Beterin, lieber Beter,            

wohin fällt der Fokus unserer Aufmerksamkeit in den verschiedenen Situationen des Lebens eher? Auf das Positive, auf das, was, vielleicht trotz vieler Herausforderungen, doch noch an Gutem möglich ist, auf die Chancen, die sich bieten – oder auf das Verunmöglichte, auf das, wo Türen zugeschlagen wurden, auf die Schwierigkeiten, die Geplantes scheinbar verhindern? Auf das, was nicht (mehr) realisierbar ist?

Im Grunde haben wir in jeder, vor allem in jeder schwierigen Lebenssituation die Wahl, zu hoffen, zu glauben, zu lieben – oder uns der Verzweiflung und dem Pessimismus hinzugeben. Und im Grunde ist diese Wahl jene fundamentale Aufgabe, die Gott uns Christen für unser Leben mitgegeben hat. Es ist geradezu DIE Entscheidung, die wir Tag für Tag und immer wieder neu treffen müssen: Wir können das Beste aus uns herausholen, uns „trotzdem“ für das Gute, für die Hoffnung und für die Liebe entscheiden – oder uns den eigenen Schwächen und Ängsten, der Traurigkeit oder den widrigen Umständen des Lebens defätistisch überlassen. 

Kurz vor Seinen schwersten Leidenstagen hat uns Christus diese Aufgabe geradezu als Sein Testament hinterlassen: „Liebt einander, so wie ich Euch geliebt habe“ (Joh 15,12). Das heißt: Entscheidet Euch täglich für die Liebe, auch dann, wenn es schwer wird, wenn es Opfer verlangt. Seid füreinander da, sprecht Euer Ja zum Andern. Dieses Gebot Jesu zu befolgen bedeutet gleichzeitig, so zu werden, wie Er uns gedacht hat. Es bedeutet, die beste Version unserer selbst zu werden. Es bedeutet, uns nicht von den Umständen besiegen zu lassen, sondern in ihnen das Gute, das ihnen innewohnt, zur Verwirklichung zu bringen. Auch Christus hat diese Entscheidung sehr bewusst getroffen: „Nicht mein, sondern Dein Wille geschehe“ (Lk 22,42). Es war Sein Ja zur Liebe, das Ihn alles gekostet hat! Dieses Ja war es aber auch, dank dem Ostern möglich werden konnte. Nur, weil Christus in diesen schwersten Augenblicken an der Liebe festgehalten und Seine Aufgabe erfüllt hat, konnte das strahlende Licht des Ostermorgens zu leuchten beginnen. 

Wo, wenn nicht in diesem größten Heilsgeschehen der Menschheitsgeschichte, ist die unumstößliche Zusage Gottes begründet, dass auch all unser Mühen, unser Ja, unser „Trotzdem“ gegen alle Hürden und Hindernisse des Lebens eines Tages Frucht bringen wird. Es kommt nur darauf an, dass wir unbeirrt alles uns Mögliche dafür tun. Dass wir hier und jetzt, in jedem Augenblick und in den kleinen Dingen des Alltags immer mehr zu Menschen der Hoffnung und der Liebe werden. Lassen Sie uns damit – heute noch – einmal mehr beginnen.

DANKE FÜR IHR GEBET:

Franzi hat sich für ihr Kind entschieden. Sie wurde inzwischen im Krankenhaus behandelt und konnte Linderung finden. Auch ihr Mann unterstützt sie. Jedes Mal, wenn Franzi ihr Kleines im Ultraschall sieht, geht es ihr „für den restlichen Tag verhältnismäßig gut“.

Auch Géraldine bekommt ihr Baby. Ihr Freund schwankt noch zwischen der Liebe zu ihr und seinen starken Zweifeln aufgrund seiner Ängste. Géraldine möchte ihm vertrauen und hofft, dass er sich von dem negativen Einfluss seiner Eltern immer besser abnabeln kann.

Clarissa hat ebenfalls Ja zu ihrem Kind gesagt. Sie ist froh um diese Entscheidung, auch wenn ihr Partner noch Zeit benötigt, sich mit der neuen Aufgabe anzufreunden. 

Leandra ist noch hin- und hergerissen. Ihr Herz sagt ihr klar, dass sie ihr Baby behalten möchte. Doch auf Drängen ihrer Mutter hin hat Leandra auch einen Termin für die „Schein-Beratung“. 

Saskia hat sich für eine Abtreibung entschieden. Bitte schließen Sie sie weiter in Ihr Gebet ein.

Sehr herzliche Grüße und Ihnen und Ihren Lieben schon jetzt ein gesegnetes Osterfest 

Ihr 

 

Markus Arnold
© 1000plus
Dr. Markus Arnold

PS: Evelyn* ist Ihnen für Ihr JA zum Leben ewig dankbar: 

„Mein Sohn geht mittlerweile in die erste Klasse und seine kleine Schwester kommt dieses Jahr auch zur Schule. Ich denke immer mal wieder an Sie und werde Ihnen mein ganzes Leben dankbar sein. Jedes Mal, wenn ich meinen Sohn ansehe, weiß ich, das war die beste Entscheidung meines Lebens.“

 

*Die Namen und alle persönlichen Angaben wurden geändert.

 

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